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Geschichtsverein Bedburg-Hau e.V.
Vor 150 Jahren – ein Feldpostbrief aus dem Krieg von 1866
In der Akte BT 630 im Gemeindearchiv Bedburg-Hau sind drei private Briefe abgelegt, die Soldaten nach Hause an ihre Angehörigen geschickt haben. Dieser merkwürdige Umstand macht neugierig, was es mit diesen Relikten auf sich hat. Ein Brief betrifft den Ersten Weltkrieg, zwei Briefe jedoch die Kriege von 1866 und 1870. Diese letztgenannten Briefe stammen beide von Johann Tripp, der in der 12. Kompanie des 4. West- fälischen Infanterieregimentes Nr. 17 diente und an der Schlacht bei Königgrätz am 3. Juli 1866 teilnahm. Diese Schlacht entschied den politisch-militärischen Konflikt innerhalb des Deutschen Bundes zwischen Preußen und Österreich und markiert die Entwicklung zur Reichsgründung von 1871 ohne Einbeziehung Österreichs. Vor 150 Jahren schrieb Johann Tripp aus dem Feld an seine Eltern nach Schneppenbaum.
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Spuren eines Beamtenlebens
Moritz Paul Ferdinand Oedenkoven war von 1905 bis 1933 Bürger- meister des Amtes Till. Mit der Einführung des neuen Bürgermeisters in sein Amt am 10. Oktober 1905 endete eine jahr- zehntelange Personal- union mit der Bürger- meisterei Materborn, deren Verwaltung Felix Roeloeffs übertragen wurde. Während an diesen Bürgermeister eine Straße im Ortsteil Hau erinnert, ist Paul Oedenkoven heute weitgehend vergessen. Peter Thomas ist den Spuren seines Lebens nachgegangen.
Der Geschichtsverein hat in Erinnerung an das jahrzehntelange, segensreiche Wirken der Franziskusschwestern im Kinderdorf auf der “Josephshöhe” ein Wegekreuz errichtet. Es handelt sich um das Kreuz vom Turm der kleinen St.-Josephs-Kapelle. Das Kreuz steht auf einem mit Quarzbändern durchzogenen Findling aus der Saale-Eiszeit. Die Segnung des Kreuzes findet statt am Samstag, 19. November 2016, um 11.00 Uhr. Zugleich wird eine Stele mit kurz- gefassten Infor- mationen enthüllt. Treffpunkt: Voltaireweg nahe dem Gemeinde- zentrum seitlich von Aldi. Hierzu sind alle herzlich eingeladen.
Neues Kreuz am Voltaireweg